Unsere Segelreisen-Vorbereitungen
Hallo, nun ist das Neue Jahr schon wieder eine gute Woche alt und es wird Zeit zur Fortsetzung unseres Berichtes über die Vorbereitungen für das Fahrtensegeln auf unserer Segelyacht “Sabrina” ab Mai 2012. Übrigens bitte ich an dieser Stelle die treuen Interessierten um Nachsicht, daß ich mich satzeingangs immer wieder in der Information über unser Fahrtensegeln wiederhole, aber ich hatte aus Nachfragen festgestellt, daß manch Einer nicht von Beginn an gelesen hat, sondern quasi ein Neueinsteiger war und somit nicht über alles bei unserem Vorhaben soweit Bescheid wußte. Heute nun ‘mal zu einem etwas anderen Thema, nämlich dem Dieseltank! Hier hatten wir ja vor einigen Jahren noch bei unseren Ostseetörns ab und zu Probleme durch die Verstopfung der Dieselzuleitung vom Tank zum Dieselfilter einerseits wegen unreiner Dieselbetankung in Fischerhäfen usw., aber vor allem auch wegen des zumindest in Deutschland pflichtgemäß beigemengten sogenannten Biodiesels, der mittlerweile auch bekanntlich, das Wachstum der schädlichen Bakterien so stark begünstigt, daß verschiedentlich schon hier und dort von einer “Dieselpest” gesprochen wird. Selbstverständlich hatten wir dann konsequenter bei der Betankung ein sehr bekanntes Bakterienbekämpfungsmittel stets beigemengt. Um noch beruhigter zu sein, hatten wir dann an dem betreffenden Leitungs-”engpass” einen sogenannten UV-Zertrümmerer installiert, der sich auch bei vielen anderen Schiffen bereits gut bewährt hatte. Die von vielen Messefachleuten empfohlene zusätzliche Dieselrücklaufkühlung hatten uns Motorspezialisten vor Ort für unsere Belange wieder ausgeredet, deren Rat aus der Praxis wir uns dann auch gern angeschlossen haben. Alljährlich hatten wir dann vor dem Winterlager dennoch den fast leergepumpten Tank ausgestrahlt so gut es halt möglich war und dabei immer wieder recht angsteinflößenden Schmutz herausgebracht, der nicht etwa nur auf Tankwandschmutzablagerungen oder von den Tankwänden ablösender Materialien herzeugte. Nein, es muß sich eben doch auch noch zusätzlich zu dem Biodieselbakterienproblem um unsauberen getankten Diesel gehandelt haben. Wir benutzen zwar zum Zwecke dieser Verschmutzungseinschränkung bei der Betankung, wie fast alle Yachties auch, einen großen Einfülltrichter mit einem Feinsiebfilter, aber scheinbar reichte diese Maßnahme nicht vollständig. Wie dem auch sei, haben wir nun endlich die uns von vielen Messefachleuten langausgeredete Dieseltank-Revisionsluke im Winterlager eingebaut. Ziemlich am Ende des Tanks, also selbstverständlich an der möglichst tiefsten Stelle, wo man durch die handgroße Öffnung nun sehr gut den sich wohl stets ansammelnden Dieselrestölschlamm absaugen kann. Zugegeben, den richtig passenden und wirklich dieselgeruchsabschirmenden Lukenverschluß zu bauen, war eine Herausforderung, denn mit Plastik usw. hätten wir uns in keinem Fall zufrieden gegeben. Jedenfalls sind wir, was dieses Problem betrifft, auch wieder weiter vorangekommen und so erledigt sich eines nach dem anderen, wie ich weiter berichten werde. Dieses ab jetzt aber nicht mehr wöchentlich, sondern fast täglich und in kürzer gehaltenen Passagen. (Für heute viele Grüße und bis morgen dann, Euer Achim)

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